Szene aus „Swapped“

Animation ist Teamsport - Nathan Greno über „Swapped – Vertauscht“

Nathan Greno entwickelte schon als Kind eine Liebe zu Zeichentrick-Klassikern und eine Leidenschaft fürs visuelle Geschichtenerzählen. In den späten 1990er-Jahren schaffte er den Sprung nach Hollywood und zu den Disney-Studios, wo er mit „Rapunzel“ seinen ersten Spielfilm inszenierte. Kürzlich feierte seine Körpertausch-Animationskomödie „Swapped - Vertauscht“ bei Netflix Premiere. Im Interview spricht er über die Kunst der Empathie und sein Selbstverständnis als Regisseur.

Von Johannes Wolters

Roland Emmerich 2022

Kino, Klimawandel und KI - Interview mit Roland Emmerich

Der gebürtige Stuttgarter Roland Emmerich gehört in Hollywood zu den Regisseuren, die regelmäßig Blockbuster umsetzen. Seine Spezialität sind Filme, die der Zerstörung der Erde frönen, sei es durch Naturkatastrophen, Monster oder Außerirdische wie in „Independence Day“, der 2026 seinen 30. Geburtstag feiert. Aus diesem Anlass ist er Gast der Filmmesse FMX in Stuttgart (5.-8.5.2026). Ein Gespräch über die Zukunft des Kinos mit KI, übernatürliche Elemente in seinen Filmen und die Sorge um den Planeten Erde.

Von Norbert Demuth

Trine Dyrholm

Die Emotionen fließen lassen - Trine Dyrholm über „Nachbeben“

Die dänische Schauspielerin Trine Dyrholm ist die bekannteste Darstellerin ihrer Generation. In dem Film „Nachbeben“ (jetzt im Kino) spielt sie als Mutter nur in einer Nebenrolle mit, stellt sich aber ganz in den Dienst einer außergewöhnlichen Ensemble-Arbeit. Die Intensität ihrer Auftritte ist dennoch bezeichnend für ihr schauspielerisches Kaliber. Im Gespräch erzählt sie von den besonderen Herausforderungen des Drehs und ihrer Rolle.

Von Susanne Gietl

Dagmar Manzel in „Der verlorene Mann“

Mut zum Neuanfang - Dagmar Manzel über „Der verlorene Mann“

Die in Berlin geborene Schauspielerin Dagmar Manzel gehört zu den angesehensten Theatermiminnen. Sie ist aber auch im Kino und im Fernsehen sehr präsent und tritt als Sängerin auf. In „Der verlorene Mann“ (ab 7. Mai im Kino) spielt sie eine Frau kurz vor dem Ruhestand, die aufgeschreckt wird, als ihr dementer Ex-Mann eines Tages bei ihr und ihrem Gatten vor der Tür steht und sich nicht mehr an die Scheidung erinnert. Ein Gespräch über den Film und den Segen der Neuorientierung.

Von Joachim Heinz

Harald Krassnitzer in „Der verlorene Mann“

Die reinste Form von Liebe: Ein Interview mit Harald Krassnitzer

Der Österreicher Harald Krassnitzer ist als Schauspieler vor allem durch seine Rolle als „Tatort“-Ermittler Moritz Eisner berühmt geworden. Im Kino ist er jetzt in „Der verlorene Mann“ (Start: 7. Mai) als Demenzkranker zu erleben, der eines Tages wieder bei seiner Ex-Frau vor der Tür steht, da er sich nicht mehr an die Scheidung erinnert. Ein Gespräch über die Rolle, den persönlichen Zugang zum Demenz-Thema und die Vorzüge des Alters.

Von Joachim Heinz

Szene aus "Girls Don't Cry"

Mädchen, die stark sind - Sigrid Klausmann und Walter Sittler über "Girls Don't Cry"

Was bedeutet es, heutzutage ein Mädchen zu sein? Davon erzählt die Dokumentarfilmerin Sigrid Klausmann in einer Produktion ihres Ehemanns Walter Sittler. Sechs Teenagerinnen aus Afrika, Amerika, Asien und Europa berichten in „Girls don’t cry“ aus ihrem Leben. Im Interview sprechen Klausmann und Sittler über ihren Antrieb als Filmemacher & Großeltern und die gemeinsame Arbeit am Dokumentarfilm.

Das Gespräch führte Katharina Zeckau

Sandra Hüller in „Rose“

An Sandra Hüller kommt keiner vorbei - Markus Schleinzer über „Rose“

In „Rose“ (ab 30.4.2026 im Kino) schlüpft Sandra Hüller in die Kleider eines Soldaten aus dem Dreißigjährigen Krieg und erhebt Anspruch auf einen Gutshof. Das macht sie so überzeugend, dass die Menschen ihr glauben. Zumindest eine Weile. Das historische Drama kreist um die Suche nach Autonomie, Freiheit und Selbstermächtigung. Ein Interview mit dem Regisseur Markus Schleinzer.

Von Kira Taszman

Nathalie Baye beim Filmfestival Cannes 2016

Die Unersetzliche - Zum Tod von Nathalie Baye

Die Schauspielerin Nathalie Baye hatte ihren Durchbruch bereits mit 25 Jahren als allgegenwärtige Regieassistentin in François Truffauts „Die amerikanische Nacht“ und stieg dann rasch in die erste Reihe der französischen Darstellerinnen auf. Bescheidenheit und Zurückhaltung verbanden sich in ihrem Spiel mit der Ausstrahlung selbstbestimmt ihren Weg gehender Frauen. In Filmen wie „Schöne Venus“, „Eine fatale Entscheidung“ und vielen anderen lotete sie facettenreich die widersprüchlichen Gefühlswelten ihrer Charaktere aus.

Von Marius Nobach