Auf ewig und drei Tage

Melodram | USA 1943 | 104 Minuten

Regie: René Clair

Die Geschichte eines alten Herrschaftshauses in London zwischen 1804 und dem Zweiten Weltkrieg, erzählt in kurzen Episoden von seiner letzten Bewohnerin im Luftschutzkeller, die einen angereisten Amerikaner davon abhalten will, das Haus zu verkaufen. Vor seinem inneren Auge leben Freud und Leid im Leben zweier Familien über mehrere Generationen auf. Melodramatischer Film, entstanden als Dokument der amerikanisch-englischen Verbundenheit während des Zweiten Weltkrieges, was sich bereits in der Zusammenarbeit von sieben Regisseuren mit 80 prominenten Stars aus Hollywood und England dokumentiert. Ein vor allem filmhistorisch bedeutender Film, der in den diversen Beiträgen zwischen übertriebener Rührseligkeit und ehrlicher stiller Ergriffenheit pendelt, bei allen inszenatorischen Uneinheitlichkeiten aber stets einen menschlich warmen Grundton bewahrt. - Sehenswert ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
FOREVER AND A DAY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1943
Regie
René Clair · Edmund Goulding · Cedric Hardwicke · Frank Lloyd · Victor Saville
Buch
Charles Bennett · C.S. Forester · Lawrence Hazard · Michael Hogan · W.P. Lipscomb
Kamera
Robert de Grasse · Lee Garmes · Russell Metty · Nicholas Musuraca
Musik
Anthony Collins
Schnitt
Elmo Williams · George Crone
Darsteller
Anna Neagle (Miriam/Susan) · Ray Milland (Bill Trimble) · Claude Rains (Pomfret) · Charles Coburn (Sir William) · Charles Laughton (Bellamy)
Länge
104 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 10.
Genre
Melodram

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