Was uns nicht umbringt

Tragikomödie | Deutschland 2018 | 129 Minuten

Regie: Sandra Nettelbeck

Bei einem passionierten, insgeheim aber von den Problemen seiner Patienten manchmal auch überforderten Therapeuten laufen die Fäden eines breitgefächerten Personenreigens zusammen, aus denen das Auf und Ab im Leben der Hamburger Großstädter zum mal melancholisch dunklen, insgesamt aber eher heller gefärbten Netz gewoben ist. Der geschmeidige Ensemblefilm lotet als eine Art Kaleidoskop aus Trauer, Wut, Hoffnung und Zuversicht die Kraft gemeinsamen Redens aus, durch die sich manche Perspektive verrücken lässt. Glänzend besetzt und hervorragend gespielt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Sandra Nettelbeck
Buch
Sandra Nettelbeck
Kamera
Michael Bertl
Musik
Volker Bertelmann
Schnitt
Julia Kovalenko
Darsteller
August Zirner (Maximilian) · Sophie Rois · Johanna Ter Steege (Sophie) · Barbara Auer (Loretta) · Christian Berkel (Mark)
Länge
129 Minuten
Kinostart
15.11.2018
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Tragikomödie
Diskussion

Geschmeidiger, glänzend besetzter Ensemblefilm über Hamburger Großstädter von Sandra Nettelbeck, der als eine Art Kaleidoskop aus Trauer, Wut, Hoffnung und Zuversicht die Kraft gemeinsamen Redens auslotet.

Es gibt Dutzende Ensemblefilme wie Robert Altmans „Short Cuts“, die sich über ein lokales Beziehungsgeflecht verorten, obwohl sie an Personen gebunden sind. Auch „Was uns nicht umbringt“ von Sandra Nettelbeck weckt sogleich Erinnerungen an „Short Cuts“. Wobei sich die Assoziationen weniger filmisch als erzählerisch ergeben.

Richtig wahrgenommen hatte man Nettelbeck erstmals im Jahr 2001 mit „Bella Martha“, in dem sich Martina Gedeck, gläsern-fragil und zugleich bärenstark, in der Rolle einer resoluten Küchenchefin plötzlich um die achtjährige Tochter ihrer verstorbenen Schwester kümmern muss. Der erzählerische Sog des Films, in dem Nettelbeck Regie geführt und d

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