Tales from the Loop

Science-Fiction | USA 2020 | Minuten

Regie: Mark Romanek

In der Umgebung des unterirdischen Forschungslabors „Loop“ geschehen merkwürdige Dinge: Menschen können die Zeit anhalten, ihre Körper tauschen oder durch die Zeit reisen. Inspiriert von den retrofuturistischen digitalen Bildern des schwedischen Künstlers Simon Stålenhag erzählt die achtteilige Serie in locker miteinander verwobenen Episoden von existenziellen Themen wie Vergänglichkeit, Erinnerung und Veränderung. Durch ihre stille und unaufgeregte Inszenierung hebt sich die Serie deutlich von konventionellen Science-Fiction-Stoffen ab. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
TALES FROM THE LOOP
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2020
Regie
Mark Romanek · Jodie Foster · Andrew Stanton · Ti West · Dearbhla Walsh
Buch
Simon Stålenhag · Nathaniel Halpern
Kamera
Ole Bratt Birkeland · Luc Montpellier · Craig Wrobleski · Jeff Cronenweth
Musik
Paul Leonard-Morgan · Philip Glass
Schnitt
Todd Desrosiers · Curtis Thurber · Leslie Jones · Chris Figler · Tyler Nelson
Darsteller
Rebecca Hall (Loretta) · Duncan Joiner (Cole) · Daniel Zolghadri (Jakob) · Nicole Law (May) · Tyler Barnhardt (Danny Jansson)
Länge
Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Science-Fiction | Serie

Eine Drama-Serie, die auf der retrofuturistischen Kunst des schwedischen Künstlers Simon Stålenhag basiert und rund um Motive von dessen digitalen Gemälden Geschichten spinnt.

Diskussion

Durch die verträumten Landschaften laufen schwerfällige mechanische Roboter, halbverrostete Echokugeln und anderer Industrieschrott liegen herum, und von fast überall sind die drei riesigen Reaktor-Kühltürme zu sehen, die Wahrzeichen der Region, unter der sich der Loop befindet, eine unterirdische Forschungsstation für Experimentalphysik, mit deren Hilfe die Geheimnisse des Universums entschlüsselt werden sollen. Die digital gezeichneten Bilder des schwedischen Künstlers Simon Stålenhag haben etwas Soghaftes, Magisches. Man bleibt an den fotorealistischen Bildern hängen, man muss noch einmal hinsehen, weil sie echt und künstlich zugleich sind, weil sie einerseits so vertraut sind und andererseits doch auch so faszinierend fremd.

Das liegt auch daran, dass die Vision der Zukunft, die Stålenhag entworfen hat, eigentlich ein Rückblick ist. Angesiedelt sind seine Bilder und die dazugehörenden fragmentarischen Kurzgeschichten, die in dem illustrierten Roman „Tales from the Loop“ zusammengefasst sind, in den späten 1980er- und frühen 1990er-Jahren. Eine visionäre Kraft liegt in diesen erzählenden Bildern, die eine neue Welt eröffnen, irgendwo zwischen Vergangenheit und Zukunft, und damit zu einer perfekten Blaupause für eine Filmadaption werden. Nun haben der Autor Nathaniel Halpern („Legion“, „The Killing“) und ein illustres Team an Hollywood-Produzenten und -Regisseuren, zu denen unter anderem

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