Stranger Things

Drama | USA 2016 & 2017 | 440 (1. Staffel, acht Folgen) 464 (2. Staffel, neun Folgen) Minuten

Regie: Matt Duffer

Staffel 1: Drei Kleinstadt-Jungen treffen bei der Suche nach einem verschwundenen Freund auf ein Mädchen mit telekinetischen Kräften, das mit dem Verschwundenen kommunizieren kann. Das Kind wird von Agenten verfolgt, während sich übersinnliche dunkle Mächte über der Stadt zusammenbrauen. Mystery-Serie, die sich durch Machart, Song-Untermalung und Zitate als eine Hommage auf Abenteuerfilme der 1980er-Jahre zu erkennen gibt. Die furiose, mitunter atemlose Inszenierung gleicht manches Logikloch souverän durch Gespür für Humor und Spannung aus. Staffel 2: Auch nachdem der Junge von der "anderen Seite" gerettet wurde, ist er im Visier finsterer Mächte aus dem Schattenreich. Während sich über ihm und der Kleinstadt Hawkins erneut finstere Machenschaften zusammenbrauen, werden die Freunde des Jungen und seine Helfer auf die Umtriebe aufmerksam und geraten in handfeste Abenteuer und emotionale Verwicklungen. Trotz größeren Budgets verlässt sich die Fortsetzung nicht nur auf aufwändigere Effekte, entwickelt vielmehr in einem gut ausgewogenen Mix aus wohligem Grusel, Coming-of-Age-Elementen und Humor die sympathischen Protagonisten überzeugend weiter. Staffe 3: ab 4.7. bei Netflix. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
STRANGER THINGS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2016 & 2017
Regie
Matt Duffer · Ross Duffer · Shawn Levy · Rebecca Thomas · Andrew Stanton
Buch
Matt Duffer · Ross Duffer · Jessica Mecklenburg · Justin Doble · Alison Tatlock
Kamera
Tim Ives · Tod Campbell · David Franco · Lachlan Milne
Musik
Kyle Dixon · Michael Stein
Schnitt
Dean Zimmerman · Kevin D. Ross · Nat Fuller · Katheryn Naranjo
Darsteller
Winona Ryder (Joyce Byers) · David Harbour (Jim Hopper) · Finn Wolfhard (Mike Wheeler) · Millie Bobby Brown (Eleven) · Gaten Matarazzo (Dustin Henderson)
Länge
440 (1. Staffel, acht Folgen) 464 (2. Staffel, neun Folgen) Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.
Genre
Drama | Mystery-Film
Diskussion

STAFFEL 1:

Auf ihren BMX-Rädern rasen sie durch die Alleen einer US-amerikanischen Kleinstadt und laufen wie in „Stand By Me“ an von Wald umgebenen Eisenbahnschienen entlang. Die Konstellation aus vier Freunden, die sich zu Beginn der 1983 einsetzenden Geschichte in das Rollenspiel „Dungeons & Dragons“ reinsteigern und zu denen sich später noch ein Mädchen gesellen wird, ist dieselbe wie bei den „Goonies“. „Stranger Things“ heißt die Mitte Juli gestartete Netflix-Serie, die bis in die exakten Kameraeinstellungen hinein mit Vorliebe Abenteuerfilme der 1980er-Jahre zitiert. Willkommen in der Zitate-Hölle, ließe sich also anfügen, würde „Stranger Things“ aus all diesen Versatzstücken nicht selbst eine hochspannende Geschichte spinnen, die sich um das Verschwinden eines kleinen Jungen, den vermeintlich losbrechenden Wahnsinn einer Mutter und die übermenschlichen Kräfte eines Mädchens dreht, das selbst Opfer dunkler Mächte geworden ist – „Akte X“ lässt grüßen. Dabei scheint das Mädchen El, das mit kurzgeschorenen Haaren wie „E.T.“ in einer Novembernacht vor den Taschenlampen der drei Jungs auftaucht, die nach ihrem verschwundenen Freund Will suchen, eher aus der Feder von Stephen King zu stammen. Schließlich legt El ähnlich telekinetische Kräfte an den Tag wie Kings ebenso in den Fokus der Regierung geratenes „Feuerkind“. Nicht von ungefähr erinnert schon der Titel, der zu Beginn jeder Episode in bedrohlich roten Lettern vor pechschwarzem Hintergrund prangt, an die Typografie zahlreicher Stephen-King-Titel. Die von Agenten verfolgte El soll der Freundes-Clique helfen, W

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