101 Nacht - Die Träume des M. Cinéma

Komödie | Frankreich/Großbritannien 1994 | 125 Minuten

Regie: Agnès Varda

Eine Hommage auf das 100jährige Kino, im Mittelpunkt ein exzentrischer alter Herr, der einer jungen Frau sein Leben erzählt, um seine nachlassende Erinnerung wachzuhalten. Zahllose Filmausschnitte, Gastauftritte von Filmstars sowie verbale, musikalische und visuelle Anspielungen auf die Filmgeschichte beschwören das Kino als Ort der Verwandlung, Verzauberung sowie der Überlistung des Realen. Ein Film wie eine Wunderkerze, der durch den Zitaten- und Anspielungsberg bei allem Reiz die Fantasie des Betrachters zu ersticken droht. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
LES CENT ET UNE NUITS
Produktionsland
Frankreich/Großbritannien
Produktionsjahr
1994
Regie
Agnès Varda
Buch
Agnès Varda
Kamera
Eric Gautier
Musik
Gérard Presgurvic
Schnitt
Hugues Darmois
Darsteller
Michel Piccoli (Simon Cinéma) · Julie Gayet (Camille) · Marcello Mastroianni (ein Freund aus Italien) · Mathieu Demy (Mica) · Henri Garcin (Firmin)
Länge
125 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Diskussion
Le cinéma, der Kinofilm, ist ein exzentrischer alter Herr, der in einem Schloß voller Andenken aus seiner eigenen Geschichte lebt. Doch sein Gedächtnis läßt langsam nach, er liegt im Bett und kränkelt. Um seiner Erinnerung auf die Sprünge zu helfen, engagiert er die junge Camille und erzählt ihr im Rollentausch mit Scheherezade sein Leben: für 100 Dollar pro Tag 100 Jahre, das sind 101 Nacht voller Assoziationen und Accessoires, sortiert allein nach dem Kriterium seines Vergnügens.

Zahllose Filmausschnitte, Gastauftritte von Stars wie Belmondo, Delon, de Niro und De-neuve und jede Menge verbaler, musikalischer und visueller Anspielungen auf die Filmgeschichte hat Agnès Varda in ihrer Feier des Kinos untergebracht. Da steckt sich Piccoli a

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