Was macht ihr, wenn die Welt brennt?

Ein Überblick über kreative Aufbrüche im italienischen Kino

Diskussion

Gefühlt ein halbes Jahrhundert in der Kinokrise, erstickt in den riesigen Schatten von Federico Fellini und Pier Paolo Pasolini, von einer korrupten und sexistischen Filmkultur zerrupft, gibt es seit einigen Jahren immer wieder Lichtblicke im italienischen Kino.


Zum einen machen sich ein paar italienische Filmemacher international zwischen Cannes und Hollywood einen Namen. Zu ihnen gehören Luca Guadagnino („Call Me by Your Name“, „Suspiria“), Matteo Garrone („Das Märchen der Märchen“, „Gomorrha – Reise in das Reich der Camorra“) oder Paolo Sorrentino („La Grande Bellezza – Die große Schönheit“, „Ewige Jugend“, „The Young Pope“). Die Qualität ihrer Arbeit variiert, aber ihre bloße Präsenz auf der großen Bühne des Kinos bewirkt ein gesteigertes Selbstwertgefühl auf der einen Seite – und eine notwendige ästhetische Opposition auf der anderen.


Bürgerlicher Konformismus & der Erfolg bei Festivals

Letztere entsteht vor allem durch den anhaltend bürgerlichen Konformismus ihrer Filme sowie ihre Hinwendung zu fernen bis märchenhaften Welten, die sich nicht wirklich mit den bedenklichen Realitäten in Italien beschäftigen. Stattdessen wählen sie Spektakel und Eskapismus, wobei zumindest Garrone mit seinem Kino immer wieder versucht, Brücken zu schlagen. So spürt man in seinem neuesten Film „Dogman“ (Kinostart: 18. Oktober) sehr wohl gesellschaftliche Probleme hinter der etwas einfallslosen Fabel um einen Hundepfleger der sich in kriminelle Machenschaften verwickeln lässt. Ganz zu schweigen von „Gomorrha“, der vielleicht sogar als Startpunkt eines erneuerten Realitätsbewusstseins im italienischen Kino gelten darf. Andrea Pallaoro, der mit „Hannah“ und „Medeas“ zwei äußerst atmosphärische Arbeiten gedreht hat, und Laura Bispuri („Sworn Virgin“, „Meine Tochter - Figlia Mia“) stehen genau wie Jonas Carpignano („Pio“) bereit, Garrone bezüglich großer Festival-Ehren zu folgen.

"Sworn virgin" von Laura Bispuri
"Sworn virgin" von Laura Bispuri

Äußerst erfolgreich auf Festivals agiert auch ein Filmemacher, der sich sehr konkret mit den Realitäten in Italien und Europa auseinandersetzt, zumindest auf den ersten Blick: Gianfranco Rosi, der für „Sacro GRA“ und „Seefeuer“ die höchsten Preise in Venedig und auf der „Berlinale“ gewann, ist bei genauerer Betrachtung ein Dokumentarist, der nie wirklich zufrieden ist mit dem Bild, dass man sich von der Realität machen kann. Insbesondere in „Seefeuer“, der auf der Insel Lampedusa gedreht wurde, zeigt sich das in seiner ganzen Problematik, da konstruierte Bilder des Insellebens mit der an Ausbeutung grenzenden Aufnahme der „Flüchtinge“ abwechselt. Was Rosis Auffassung des Dokumentarischen schwer erträglich macht, ist der Umstand, dass die Protagonisten weder entspannt vor oder im Umgang mit der Kamera erscheinen. Die wiederkehrend irritierten Blicke in Richtung Objektiv erzeugen ein Unwohlsein, das im Kontext der Situation allerdings beabsichtigt sein dürfte. Allerdings wirkte Rosis Schaffen schon immer merkwürdig realitätsfern, trotz der Orte und Menschen, die er für seine Filme wählt. Man kann sich nie des Gefühls erwehren, dass Rosi reale Orte nimmt und dort seinen persönlichen Spielplatz errichtet, was nette Ergebnisse provozieren kann, letztlich aber folgenlos bleibt. Es entsteht allerdings der dubiose Eindruck, dass man beim Durchlesen seiner Filmografie aufgrund der gewählten Themen und Filmtitel mehr über Italien erfährt, als wenn man die Filme tatsächlich sieht. Weder von Rosi noch von den oben genannten Hollywood-Italienern lässt sich deshalb etwas wirklich Neues jenseits der Erfolgswelle erwarten, die sich inzwischen auch in den Machtstrukturen auf internationalen Festivals widerspiegelt.

Mit Carlo Chatrian („Berlinale“ ab 2020), Alberto Barbera (Venedig), Eva Sangiorgi (Viennale), Marco Müller (Pingyao) und Paolo Moretti (Quinzaine des Réalisateursin Cannes ab 2019) sind bemerkenswert viele Italiener in Führungspositionen bei internationalen Festivals beschäftigt. Welche Rolle die numerisch verbesserten Förderbedingungen spielen, bleibt abzuwarten. Seit 2017 wurde das Förderbudget für Kinofilme in Italien nicht nur von anderen Künsten getrennt, sondern um 60 Prozent angehoben.


Wegweisendes von der alten Garde

Auch die alte Garde (Männer und noch mehr Männer), die in den letzten zehn Jahren ebenfalls zu mancher Glanzleistung ausholte, macht keine wegweisenden Filme mehr, wobei der inzwischen verstorbene Ermanno Olmi mit seinem letzten Film Vedete, sono uno di voi“ die große Ausnahme bildet. Dennoch zeugt ihr nach wie vor überdurchschnittliches Filmschaffen von einem Auftrieb und einer spannenden Filmkultur, die wieder mehr Themen jenseits des Mainstreams findet. Marco Bellocchio, der in erstaunlicher Geschwindigkeit einen Film nach dem anderen dreht, hat mit „Sangue del mio sangue“ (2015) ein spätes und unberechenbar wildes Karriere-Highlight präsentiert, die Gebrüder Taviani konnten 2012 mit „Cäsar muss sterben“ den „Goldenen Bären“ gewinnen, und Bernardo Bertolucci hat mit „Ich und du“ einen schönen, unterschätzten Film geschaffen. Vergessen sollte man auch nicht den mit einem Abonnement für Cannes ausgestatteten Nanni Moretti, selbst wenn es Stimmen gibt, die nicht ganz zu Unrecht noch nie einen wirklich guten Film von ihm gesehen haben wollen. Eine charismatische, kinoliebende Persönlichkeit ist Moretti allemal, und so etwas kann für den Diskurs über das Kino sehr wichtig sein.

"Sangue del mio sangue" von Marco Bellocchio
"Sangue del mio sangue" von Marco Bellocchio

Wie die letzten Jahrzehnte gezeigt haben, entwickelt sich allerdings nichts mehr aus dem ruhmreichen Erbe des italienischen Kinos. Die Cinecittà Studios in Rom sind längst zum Touristenort verkommen, und viele Kritiker verwenden den Begriff des Neorealismus so frei, dass er nichts mehr mit dem italienischen Kino zu tun hat.

Die bisher genannten Filmemacher zählen dennoch allesamt zu einer aufregenderen Gattung ihres Fachs in Italien. Ähnlich wie in Deutschland gibt es eine erschreckend rückständige und seelenlose Mitte des konsumorientierten Unterhaltungsfilms, der sich oft in konservativen Komödien äußert. Benedetta follia” von Carlo Verdone und „Made in Italy“ von Luciano Ligabue sind jüngere Beispiele. Der anhaltende Konformismus, die Überstilisierung von Künstlerfiguren, die anstrengende Papstfixierung in den Narrationen, das nach wie vor problematische Fördersystem in den Händen selten glaubwürdiger Staats- und Regionalmächte sowie das immense männliche Übergewicht in der Filmproduktion deuten auf viele ungelöste Probleme in einem Land, das weitaus dringlichere Schwierigkeiten zu lösen hätte als das Kino.

Doch genau aus dieser Dichotomie aus zunehmend globalisiertem Erfolg und nationaler Unruhe hat sich in den letzten Jahren eine Gruppe von Filmemachern gebildet, die weniger zusammen als alle für sich selbst an einem Kino arbeiten, das sich wehrt.


Das Herz schlägt in den Bergen und Wäldern

Der wirkliche Herzschlag des zeitgenössischen italienischen Kinos schlägt nicht in Rom. Um das romantische Bild des Widerstands zu evozieren, was manche der Filme tun, könnte man sagen, dass dieses Herz in den Bergen und Wäldern schlägt. Die Abruzzen, Kalabrien und die Dolomiten werden zu Protagonisten der Filme. Regionen, die an Lebensweisen und Widerstandsbewegungen erinnern, die in Vergessenheit geraten sind. Es gibt eine keineswegs verklärte Rückbesinnung auf pastorale Identitäten und die zerrüttete Geschichte einer Nation. Es gibt auch eine Verbindung zur Erde, zum Boden, zur Natur, die nicht mit den bisweilen zynisch verwendeten Heimatbegriff der erstarkten Rechten in Italien zu verwechseln ist. Es gibt einen neuen Mut, nicht-konventionell zu erzählen. Es gibt eine neue Besinnung auf einen Realismus, der eine ganz direkte Linie zwischen Menschen und ihrer Umgebung aufzeigt und dennoch Fantasie und Magie zulässt.

Die herausragende Filmemacherin dieses Kinos ist Alice Rohrwacher, deren „Glücklich wie Lazzaro“ zu den großen Filmen des Jahres zählt. Wie schon in „Land der Wunder hat sich die 1982 in Fiesole geborene Filmemacherin entschieden, auf Film zu drehen. Dabei geht es nicht nur um die wunderbare Ästhetik der Kamerafrau Hélène Louvart, sondern auch um eine Haltung, die eine Nähe zum Analogen sucht. Ihre Filme erzählen mit poetischer Rotzigkeit von den Wunden, die in der Welt aufklaffen zwischen Zirkus und Arbeit, Ausbeutung und Sicherheitsdenken oder Traum und Wirklichkeit. Manche wollen in Rohrwachers Arbeiten eine Idyllisierung des vorindustriellen Landlebens entdecken. Dabei zeigt sie ganz im Gegen in den Bewegungen ihrer Figuren eine mögliche Symbiose zwischen Mensch und Natur, die keineswegs die damit einhergehende Grausamkeiten verschweigt, vor allem wenn diese Symbiose durch gesellschaftliche Strukturen manipuliert oder ausgenutzt wird.

"Land der Wunder" von Alice Rohrwacher
"Land der Wunder" von Alice Rohrwacher

Es liegt wohl mehr an der gesellschaftlichen Nostalgie, an jener von paradoxen Instagram-Filtern unterstützten Hinwendung zur pastorale „Natürlichkeit“ als an den Filmen, dass Zuschauer darin ein Ideal erkennen. Eigentlich zeigen Rohrwachers Filme gerade in der Differenz zwischen möglichen Existenzen die Zusammenhänge zwischen modernen und traditionellen Systemen auf. Es ist durchaus wahr, dass sie in einer von Technologie beherrschten Zeit wie Relikte wirken, weil der Umgang zwischen Menschen und der Natur in ihrem Filmen so normal erscheint. Rohrwacher selbst geht damit ironisch um, wenn der titelgebende Protagonist in „Glücklich wie Lazzaro“ sehr zum Erstaunen seiner Beobachter aufzeigt, wie viele Gräser vor der Haustür eigentlich essbar sind.

Ähnliches lässt sich über das Schaffen von Michelangelo Frammartino sagen. Sein „Vier Leben“ sorgte 2010 für einen regelrechten Hype auf Festivals. Im ebenfalls auf Film gedrehten Werk begleitet seine Kamera einen erstaunlichen Kreislauf von einem Ziegenhirten zu einer Jungziege, über einen Baum hin zur Kohle. Sein Kino, das immer wieder auch die Nähe zur bildenden Kunst sucht, definiert sich ebenfalls über die Nähe von Mensch und Natur. Mit Alessandro Comodin („Happy Times Will Come Soon“) oder Simone Rapisarda Casanova („The Creation of Meaning“), um nur zwei andere zu nennen, gibt es Filmemacher, die ganz bewusst und möglichst unabhängig an den Verschränkungen zwischen Boden, Geschichte, Fantasie und Menschen an spezifischen Orten arbeiten.


Olmi, die Tavianis und der Maler Cagnaccio di San Pietro

Die Schirmherren dieses neuen Kinos sind nicht unbedingt Fellini und Antonioni. Es sind vielmehr Olmi oder die Taviani-Brüder. Auch eine Figur wieFranco Piavoli spielt eine Rolle in ihrer poetischen Außenseiterhaltung. Vielleicht hat man die italienische Erde nirgends prägnanter geschmeckt als im Schreiben von Elio Vittorini, von dem sich eine direkte Verbindung zu den Filmen ziehen ließe.

Noch aufschlussreicher könnte es sein, sich diesem Kino über den Maler Cagnaccio di San Pietro zu nähern. Der Sohn eines Leuchtturmwärters, der sich nach seinem Herkunftsdorf benannte (eine Handlung, die im Kontext moderner Marketingstrategien durchaus interessant ist), gilt als Vertreter des Magischen Realismus. Viele seiner Bilder zeichnen sich durch einen äußerst nüchternen realistischen Stil aus, verunsichern die Wahrnehmung aber bei genauerer Betrachtung. Es ging ihm nicht nur darum, eine Welt darzustellen, sondern sie durch einen besonderen Blick zu verändern. Außerdem bezog er klar Stellung gegen den Faschismus, was ihm einige Probleme einbrachte. Sein Gemälde „Bambina che guarda“ zeigt ein junges Mädchen, das mit weit aufgerissenen Augen gen Himmel blickt. Ganz ähnliche Bilder gibt es, als "Glücklich wie Lazzaro" eine überraschende Wende nimmt. Immer wieder hat der Maler Stürme gemalt und deren Wirkkraft zwischen Emotionalität und grausamer Nüchternheit festgehalten. Diese Stürme finden sich auch im zeitgenössischen italienischen Kino.

Es sind mal natürliche, mal fantastische Phänomene, die Weltbilder ins Wanken bringen und sich dennoch ganz dem verschreiben, was da ist. Keine Spezialeffekte, sondern eine Grundierung im Leben, durch das hindurch die Illusion möglich wird. Man kann auch von einem magischen Realismus sprechen, selbst wenn dieser Begriff immer etwas unscharf erscheint. Jedenfalls ist das Aufzeigen möglicher Fiktionen per se ein politischer Akt: Wer sich etwas anderes vorstellen kann als die gegebenen Zustände, handelt politisch.

Von der Berufung auf Pythagoras in „Vier Leben“ bis zur Annäherung an die Commedia dell'Arte in „Bella e perduta“ von Pietro Marcello spürt man einen spielerischen Umgang mit Traditionen, der Poesie und Politik verzahnt. Marcellos wunderbarer Film „Bella e perduta“ ist ein Musterbeispiel für das neue italienische Kino. Nachdem der Hirte Tommaso stirbt, reist Pulcinella mitsamt seinem Büffelkalb Sarchiapone durch ein Land, das fantasievoll und wirklichkeitsnah zugleich ist. So spielt darin das von der Camorra zerstörte Schloss Carditello eine Rolle. Unter der mäandernden Oberfläche geht es auch ganz stark um das Ablegen sozialer Abhängigkeiten. Letztere spielen auch bei Roberto Minervini eine Rolle. Der in die USA emigrierte Filmemacher erzählt nicht von Italien, darf aber in dieser Reihe herausragender Stimmen des aktuellen italienischen Kinos nicht fehlen, weil er noch eine Spur direkter von einer Verbindung zwischen Menschen und ihrer sozialen Umgebung erzählt. Er tut dies in den US-amerikanischen Südstaaten. Sein Film „The Other Side“ wagt sich an eine schmerzvolle Zeugenschaft und erschüttert politische Gewissheiten durch rohen Humanismus. Das erstaunliche Hin und Her zwischen Schrecken und Zärtlichkeit erlaubt kein Verständnis. Stattdessen geht es um eine Erfahrung, die klar macht, dass man erst mal verarbeiten muss, bevor man urteilt. Ob man dafür Zeit hat, ist eine andere Frage. Minervinis neuester Film trägt den Titel „What You Gonna Do When the World's on Fire?“, und genau in dieser Frage treffen sich die Aufständischen des italienischen Kinos heute.

"Bella e perdute" von Pietro Marcello
"Bella e perduta" von Pietro Marcello


Vier Aufständische


Roberto Minervini

„Wenn man die auseinanderdriftenden Teile der Gesellschaft verbinden will, muss der Diskurs sich trauen politisch zu sein. Wir müssen uns da alle anstrengen. Wenn wir darüber sprechen wollen, egal in welcher Form, dann müssen wir eine Verbindung zwischen den beiden Teilen herstellen, sodass sie miteinander sprechen. Das muss unumgänglich politisch sein.“

Geboren 1970 in Fermo, wählte Minervini nach einem Wirtschafts- und Filmgeschichtsstudium schnell einen individuellen Weg. Er lebt seit 2000 in den USA, unterrichtete aber unter anderem in Manila, bevor er sich in Texas heimisch machte, um in einer IT-Firma zu arbeiten und Filme zu drehen.

„Low Tide“ (2012)

„Stop the Pounding Heart“ (2013)

„Louisiana (The Other Side)“ (2015)

„What You Gonna Do When the World’s on Fire?“ (2018)



Alice Rohrwacher

„Wenn man einen Film anschaut und dabei etwas aus einer völlig anderen Perspektive sieht, dann ist das eine großartige Erfahrung und Möglichkeit, auch wenn man die neue Perspektive möglicherweise nicht mag.“

Geboren 1982 in Fiesole, studierte Rohrwacher zunächst Literatur und Philosophie in Turin, bevor sie eine Ausbildung zur Drehbuchautorin machte. Ihre Schwester Alba Rohrwacher spielt häufig in ihren Filmen, in denen sie Laien mit Profis vermischt.

„Corpo Celeste“ (2011)

„Land der Wunder“ (2014)

Glücklich wie Lazzaro“ (2018)


Pietro Marcello

„Die Fabeln erzählen von ziviler Verantwortung. Es bedeutet, dass wir für unsere Umwelt Verantwortung übernehmen müssen. Das ist mein Gesichtspunkt – das, woran ich fest glaube.“

Geboren 1976 in Caserta. Er studierte dort Malerei und unterrichte Kunst in einem neapolitanischen Gefängnis. Sein Kino ist zutiefst romantisch und humanistisch geprägt.

„Il passaggio della linea“ (2007)

„La bocca del lupo“ (2009)

„Il silenzio di Pelešjan“ (2011)

„Bella e perduta" (2015)


Michelangelo Frammartino

„In einer Situation, wie wir sie in Italien haben, einer Situation, in der das Fernsehen und die Filme für gewöhnlich dem Zuschauer nicht den mindesten Freiraum lassen, ist ein Kino, das offen ist, sind Filme, die auf diesem Freiraum, der Interaktion zwischen dem Film und dem Zuschauer, insistieren, tatsächlich politische Filme.“

Geboren 1968 in Mailand, widmete sich Frammartino zunächst der Architektur, bevor er zu Film und Videoinstallationen überging. Außerdem begann er in Bergamo zu unterrichten.

„Il Dono“ (2003)

„Vier Leben“ (2010)

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